Es ist kaum zu fassen wie oft das viele vergessen, aber deine Zielgruppe zu deinem Wunschkunden zu machen ist essentiell für dein Online Business. Dabei geht es vor allem darum, deinen Wunschkunden richtig gut zu kennen. Nur so kannst du ihn auch direkt ansprechen. Richtest du deine Botschaft an einfach alle Menschen da draußen, wird sie untergehen. Mit Glück generiert man so ein paar Verkäufe oder bekommt evtl. sogar einen Kunden. Aber sprichst du direkt deinen Wunschkunden an, wird deine Erfolgsrate immens steigen.

Kreiere dir deinen perfekten Wunschkunden! Übertreibe es ruhig auch ein wenig, also stelle dir wirklich eine reale Person vor. Das dürfen auch Eigenschaften sein, die nichts mit Arbeit zu tun haben, z. B. kreativ, lustig, zielorientiert, fokussiert, mag Tiere/Kinder. Natürlich brauchst du auch das genaue Gegenteil wie unkoordiniert, Besserwisser, gemein, schreit einen an.

Basics

Nicht jeder kann dein Wunschkunde sein

 

 

Mache deine Zielgruppe zu deinem Wunschkunden

Beispiel

Schauen wir uns mal ein Beispiel an:

Zielgruppe: alle, zwischen 18-64 Jahre, Interesse – mein Produkt kaufen

Was glaubst du wie viele Menschen du tatsächlich für dein Produkt interessieren kannst mit dieser Zielgruppe? Das ist wie das Sprichwort, mit Kanonen auf Spatzen schießen. Schauen wir uns mal ein Gegenbeispiel an.

Beate, 46 Jahre, verheiratet, Selbständig als Heilpraktikerin. Sie hat eine gut laufende Praxis und möchte ihr Geschäft jetzt mit einem Online Business erweitern. Sie hat schon einiges an Informationen dazu gesammelt und ein paar Webinare angehört. Sie hat bereits tolle Angebote, die sie auf ein Online Produkt umwandeln kann. Sie ist/war Teilnehmerin bei einem teuren Coaching Gruppen Seminar. Die Inhalte passen jedoch nicht zu ihr und ihren Kunden. Mit dem Tempo und den Vorlagen des Seminars kommt sie überhaupt nicht zurecht. Die Technik überfordert sie und sie möchte sich eigentlich auch nicht damit beschäftigen. Sie ärgert sich so viel Geld ausgegeben zu haben und gibt das Online Geschäft auf.

Beate kannst du direkt ansprechen, ihr eine Lösung anbieten und sie von deinem Produkt überzeugen. Damit sprichst du auch alle an, die wie Beate sind, das gleiche Problem habe und die gleichen Interessen.

Habe die Lösung für deinen Wunschkunden

 

Kunden

 Dein Angebot

 

Damit du ein konkretes Angebot machen kannst, musst du erstmal wissen, wer eigentlich deine Kunden sind und welchen Markt du bedienen möchtest. Um deine Zielgruppe näher zu bestimmen, solltest du die folgenden Fragen beantworten können:

  • Welche Kunden kann und möchte ich bedienen? Wer gehört nicht dazu?
  • Welches Problem kann ich für diesen Wunschkunden lösen?
  • Wen möchte ich wie erreichen?
  • Wer sind meine Wettbewerber und wie hebe ich mich von ihnen ab?
  • Wie möchte ich am Markt wahrgenommen werden?
Basics

3. Dein Versprechen

Sei authentisch

 

Wenn du dein Angebot nach diesen Fragen angehst (denke dabei auch gerne an das AIDA Prinzip), wird die Ansprache deiner Zielgruppe ganz einfach werden. Denke an den Preis, die Qualität, den Service, das Design und die Identität deines Angebotes. Wie kannst du dich vom Wettbewerb abheben? Schreibe alle Wörter auf, die dein Angebot beschreiben (z.B. frech, ehrlich, ökologisch, hochpreisig, exklusiv). Bei aller Konkurrenz da draußen sollte dein Angebot sich zwar von den anderen abheben, aber wenn du authentisch dein Angebot präsentierst und dann noch ein Problem deines Wunschkunden löst, ist der Weg den Kaufen Button zu drücken sehr kurz.

 

Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon!

OSCAR WILDE

 

Wenn dir alle diese Fragen klar sind, solltest du einen kleinen Steckbrief deines Wunschkunden erstellen. Sandra Holze hat hierzu ein wirklich tolles Arbeitsblatt entwickelt, dass du dir als Hilfestellung HIER herunterladen kannst.

Es muss nicht von Anfang an gleich klappen, deinen perfekten Wunschkunden zu definieren. Es ist ein Entwicklungsprozess, der erst nach und nach klarer wird. Es ist allerdings wichtig, dich sehr intensiv mit deinem Wunschkunden auseinander zu setzen.

Wie sieht es aus? Hast du dich schon intensiv damit auseinandergesetzt? Kommentiere gerne hier wie es läuft.

 

Arbeiten als virtuelle Assistenz

Tanja Baumann

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