Am 16. Oktober 2015 war der Anfang eines neuen Lebensabschnittes für mich, mein Neustart. Mit einem kleinen Rucksack in Handgepäck Größe, einem Plan wie man Geld verdienen kann und einer gehörigen Portion Schiss bin ich Richtung Gran Canaria gestartet.

Über 17 Monate bin ich jetzt als digitale Nomadin unterwegs und hab vieles gelernt, vieles erlebt und genauso viel wieder über den Haufen geworfen, Pläne verändert und erfahren, dass immer alles halb so wild ist. 17 Monate sind im Grunde schon echt lang, mir selbst kam es total kurz vor. Vor allem, weil ich am Anfang auch nur für ein Jahr geplant hatte. Vor ziemlich genau einem Jahr kam ich nach der ersten Etappe zurück nach Deutschland. In der Regel plane ich immer die nächsten 4-6 Monate im Voraus. Der Plan ist diesmal, ich habe kein Plan mehr. Ich habe gelernt, im Moment zu leben gibt mir persönlich die größte Freiheit und die Zufriedenheit nach der ich lange gesucht hatte. Und bevor alle ausflippen, ja ich behalte die Zukunft im Auge, aber ich lasse mich nicht mehr von ihr oder der Vergangenheit lenken. Was passiert ist, ist passiert. Was kommen wird, kommt.

Basics

Meerblick für mehr Augenblicke

MAN LERNT NIE AUS

Dieser blöde Satz stimmt einfach! Da musste ich erst 38 Jahre werden um zu kapieren, dass ich immer noch so viel lernen und erleben kann. Alle sagen mir immer wie mutig ich bin, dass ich das mache und ob das nicht beängstigend ist alleine um die Welt zu reisen und Selbständig zu sein. So ein Neustart ist ja nicht gerade etwas was man jeden Tag macht. Nein und Ja! Nein, ich finde mich nicht besonders mutig. Ich habe einfach nur einen einzigen Schritt in die andere Richtung gemacht und der Rest kam von alleine. Die Hürde erscheint den meisten vermutlich unüberwindbar, aber es ist machbar und erfordert nicht so viel Mut wie alle denken. Und ja, es ist beängstigend, immer und ständig. Aber nur, weil ich von Natur aus ein Schisser bin. Aber dagegen kann man etwas machen. Meine liebste Strategie ist es im Moment aufhören darüber nachzudenken und einfach machen. So habe ich die Selbständigkeit angepackt. Ich hatte ein Ziel und hab hart daran gearbeitet, dass zu realisieren. Hätte der Neustart schiefgehen können, ja natürlich! Aber heute erscheint mir das einfach kein vernünftiger Grund mehr zu sein, es gar nicht zu probieren.

Mut ist Widerstand gegen die Angst, Sieg über die Angst, aber nicht Abwesenheit von Angst.

Mark Twain

WER BRAUCHT SCHON EINEN PLAN

Aus einem Jahr sind 17 Monate geworden. Mache ich weiter? Verdammt, auf jeden Fall! Es ist im Moment das Lebensmodell, das für mich mehr als gut funktioniert. Vielleicht ist es nächsten Monat schon wieder vorbei, vielleicht erst in 17 Monaten, möglicherweise nie. Wer weiß das schon. Würde ich nochmal einen Neustart wagen? Absolut! Als Pessimist und Angsthase bin ich ja von Natur aus kein sehr spiritueller Mensch, aber ich muss gestehen die Idee hat schon etwas. Seit ich aufgehört habe mein Leben in ein Muster reinzuquetschen und einfach mal dem Universum die Führung überlasse, passt plötzlich alles zusammen. Und das Universum hatte einiges für mich parat in den letzten 17 Monaten:

  • Ich bin 87.466 km gereist
  • Hab den Atlantik mit einem Schiff überquert
  • Beim längsten Flug, den es so gibt, war ich am Start 16,5 Stunden nonstop
  • 40-mal habe ich mich meiner Reise- und Flugangst gestellt
  • War in 13 Ländern
  • Bin DEM Taxifahrer aus der Hölle begegnet und hab überlebt
  • Einmal komplett um den Erdball gereist

Da kann man sich doch mal auf die nächsten Abenteuer freuen!

Sei du selbst, aber verändere dich

Kunden

Tendenziell würde ich behaupten eine ziemlich gefestigte Persönlichkeit zu haben. Ich glaube, ich bin immer noch ich selbst. Und doch habe ich mich auch komplett verändert. Möglicherweise bin ich jetzt einfach viel mehr ich selbst. Klingt seltsam, oder? Fühlt sich auch so an und ist auch nicht wirklich zu beschreiben. Das Gelabber über Komfortzone mag ich persönlich ja überhaupt nicht, aber das Prinzip ist schon nicht verkehrt. Meine Komfortzone, oder nennen wir es lieber Grenzen, waren sehr klein. Es schadet nicht, sich seine Grenzen mal richtig bewusst zu machen, abzuschätzen wie weit man darüber gehen kann und es dann auch zu machen. Es gibt Momente da klappt es nicht, aber es gibt immer mehr da geht es ganz leicht!

Arbeiten als virtuelle Assistenz

Tanja Baumann, Chief VA

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