Was hält Sie ab?

Eine der wichtigsten Fragen die mir 2015 jemand gestellt hat und die, ohne es zu wissen, meinen Weg zum Minimalismus geebnet hat!

Und damit habe ich meine Reise in ein neues Leben begonnen, Wohnung gekündigt, alles verkauft und ein Plan für ein Online Business erstellt. Und plötzlich, ohne es zu wissen, war ich mittendrin im Minimalismus.

Um zu diesem Punkt zu kommen, muss ich aber mit dem Beenden meines Arbeitsvertrages anfangen. Natürlich wollte ich etwas viele besseres finden, mit mehr Geld, Anerkennung und mehr Status. Bei jedem meiner vorherigen Jobs und auch bei diesem, bin ich davon ausgegangen, dass ich nicht richtig geschätzt wurde. Somit dachte ich natürlich auch, im nächsten Job wird alles besser. Aber seltsamerweise hat sich das nie wirklich verbessert und man muss sich dann doch irgendwann eingestehen, verdammt es liegt wohl doch an mir! Bei mir hat das richtig lange gedauert.

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Ausmisten ist der anfang von minimalismus

 

Die Wochen vergingen, viele Bewerbungen wurden geschrieben und viele Absagen wurden zurück geschickt. Um mich mit diesem Problem nicht zu beschäftigen, habe ich angefangen in meiner Wohnung Ordnung zu schaffen. Meine Unterlagen, Briefe und so weiter sind erst einmal in einem Karton gelandet. Kommt Euch das bekannt vor? Da musste ich erst einmal alles sortieren und abheften. Jetzt waren zumindest meine Ordner auf dem aktuellen Stand. Also musste das nächste Projekt her, der Kleiderschrank. Mein Schlafzimmer bestand bald nur noch aus drei Haufen von Kleidern, wegwerfen, spenden und verkaufen. Es hat sich jedoch noch ein vierter Haufen eingeschlichen und den kennt jeder. Ganz einfach mit einem Satz zu erklären: das ziehe ich bestimmt nochmal an oder da passe ich bald wieder rein. Zumindest hatte ich mein Kleidervolumen um ca. 1/3 reduziert. Danach ging es weiter, Küche ausmisten, abgelaufenes wegwerfen und wovon man sich nicht trennen kann in den Keller.

Und dann kam die DNX

 

Die Wochen vergingen und nichts passierte, außer dass meine Wohnung immer aufgeräumt und sauber war. Dann hab ich bei Stern TV einen Bericht über Feli & Marcus von Travelicia und der DNX gesehen. Minimalistisch Leben und von überall aus arbeiten. Im ersten Moment hab ich nur gedacht, so einfach möchte ich auch umziehen können. Dann hab ich etwas recherchiert über Minimalismus und einige interessante Blogs zu dem Thema gefunden. Den besten Tipp gab es bei Christof Herrmann von Einfach Bewusst, sich von mind. 10 Sachen am Tag über einen Monat zu trennen, hab ich auch direkt umgesetzt. Interessanterweise waren es bei mir immer mehr als 10 Sachen und nach einer Weile gab es auch den Satz hebe ich für später auf nicht mehr. Es ging nichts mehr in den Keller und plötzlich war es leicht sich von unnützen Sachen zu trennen. Ich hatte so viel Platz wie noch nie, hab mehrere Möbelstücke verkauft und angefangen darüber nachzudenken in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Das Geld kann man ja für andere Sachen ausgeben.

Man bedarf oft das Unnötigste am meisten.

Berthold Auerbach

5 Tipps zum Ausmisten

Wird das zeitaufwendig? Ja, ausmisten war noch nie leicht. Der Größte Fehler ist man verschiebt den Ballast einfach nur in den Keller. Also los geht es!

  1. Einfach anfangen, egal wo oder mit was – sucht Euch eine Stelle oder ein Thema z. B. eine Kommode oder alle Schuhe
  2. Nicht nur ein paar Sachen herausnehmen, alles muss raus und übersichtlich verteilen z. B. auf dem Bett oder auf dem Boden
  3. Lieblingsteile bleiben natürlich da, aber vermeidet Dinge, die ihr vielleicht irgendwann mal brauchen könntet – ihr braucht sie nicht mehr! Hab ich schon lange nicht mehr gebraucht hat meistens einen Grund! Ein Paar Schuhe z. B. die schon ewig im Schrank stehen einfach mal 2 Tage anziehen, bestimmt sind die unbequem, zwicken oder passen sogar nicht mehr. Weg damit!
  4. Alles direkt in eine Mülltüte oder eine Kiste packen, mit den Sachen die Ihr verkaufen oder spenden wollt. Und nein, auch die geht nicht in den Keller! Meine Kisten standen sogar an einer richtig blöden Stelle, damit ich immer genervt davon war
  5. Hört auf, wenn Ihr keine Lust mehr habt. Das läuft nicht weg, macht einfach an einem anderen Tag weiter.

Habt Ihr gar keine Lust mehr darauf, dann hört auf mit der ganzen Aktion. Es soll einfach jetzt nicht sein und erzwingen bringt Euch nicht weiter. Ein paar Wochen oder Monate läuft es vielleicht besser.

Fange jetzt an!

Hast du über die Jahre auch viel zu viel Zeug angesammelt? Brauchst du mehr Hilfe? Dann mache doch bei der 10 Wochen Ausmist Challenge der Haushaltsfee mit! Ausmisten nach Plan! Du bekommst alles was du brauchst und jede Menge Unterstützung von Gleichgesinnten in der Facebook Gruppe. Befreie dich wie über 2.767 Teilnehmer vor dir vom Ballast.

 

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Unnötigen Balast nicht mehr mitschleppen

RADIKALE VERÄNDERUNG MAL SO NEBENBEI

 

Damit war der Startpunkt für eine radikalere Veränderung gelegt. Mein Leben sollte sich noch komplett verändern, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich wollte noch ins Schema passen und war ja auch davon überzeugt den Superjob mit Supergehalt zu finden. Mir einzugestehen, dass es an mir lag war noch in weiter Ferne! Und hätte mir jemand gesagt, in ein paar Monaten hast du keine Wohnung mehr und besitzt nur noch ein paar Kartons mit Sachen hätte ich vermutlich gesagt, ja spinne nicht rum!

Arbeiten als virtuelle Assistenz

Tanja Baumann, Chief VA

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